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Wiens beste Weihnachtsmärkte im Vergleich: Welchen besuchen?

Wiens beste Weihnachtsmärkte im Vergleich: Welchen besuchen?

Vienna: Christmas Markets Tour

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Was ist der beste Weihnachtsmarkt in Wien?

Schönbrunn für den schönsten Rahmen; Spittelberg für die besten Handwerke und die lokalste Atmosphäre; Rathausplatz für die größte Dimension und die Eislaufbahn. Den Rathausplatz an Wochenendabenden meiden, wenn Gedränge störend ist — stattdessen an Werktagnachmittagen gehen.

Wien hat 20+ Weihnachtsmärkte. So wird die richtige Wahl getroffen.

Wiens Weihnachtsmarktsaison läuft von Mitte November bis Ende Dezember (manchmal bis in den Januar), mit über 20 gleichzeitig betriebenen verschiedenen Märkten. Sie variieren enorm in Größe, Charakter, Atmosphäre und Tourismusdichte — vom riesigen Rathausplatz-Markt mit 150+ Ständen und einer Eislaufbahn bis zu winzigen Stadtviertelmärkten mit 15 Ständen für lokale Bewohner.

Intelligent zwischen ihnen zu wählen — basierend auf dem, was man wirklich möchte, statt was zuerst in einer Google-Suche erscheint — macht einen erheblichen Unterschied für die Erlebnisqualität.

Was zu wissen ist

Die Marktkategorien

Flaggschiff-Touristenmärkte: Rathausplatz (Rathaus), Schloss Schönbrunn. Diese sind die meistbesuchten, fotogensten und überfülltesten. Sie sind aber auch wirklich ausgezeichnet — die Tourismusdichte ist der Preis für den außergewöhnlichen Rahmen.

Gemischte Märkte: Freyung, Am Hof, Maria-Theresien-Platz. Bedeutende, aber nicht überwältigende Touristenpräsenz neben lokalem Wiener Publikum. Gut für ein authentisches Erlebnis, das keinen Besuch außerhalb der Innenstadt erfordert.

Handwerks-/Viertelsmärkte: Spittelberg (7. Bezirk), Karlsplatz, Naschmarkt Advent. Lokaler, kuratierter, weniger überfüllt. Spittelberg ist besonders der Ort, an den Wiener, die auf Handwerksqualität achten, gehen.

Außenbezirksmärkte: Ottakring, Floridsdorf und verschiedene Vorstadtmärkte. Wirklich lokal, keine Touristen, kleines Angebot. Lohnenswert bei einem Aufenthalt in diesen Bereichen.

Der Markt-für-Markt-Vergleich

Rathausplatz (Rathausmarkt)

Lage: Rathausplatz, 1010 Wien (U2 Rathaus) Größe: 150+ Stände, Europas größte Saisonale-Eislaufbahn Gedrängeniveau: Maximum an Wochenenden; moderat an Werktagnachmittagen Kulisse: Das neugotische Rathaus beleuchtet gegen den Nachthimmel ist spektakulär Beste für: Erstbesucher, Familien mit Kindern (Eislaufbahn, Märchenbahn), maximale Atmosphäre Schwächen: Schlimmste Gedrängedichte, Essensqualität uneinheitlich, einige Stände sind kommerziell massenproduktiv

Der größte einzelne Weihnachtsmarkt in Wien. Die Eislaufbahn (von Mitte November bis Februar geöffnet) ist eine echte Attraktion — das Rathaus beleuchtet als Hintergrund, mit kreisenden Schlittschuhläufern im Vordergrund, ist ein wirklich ikonisches Bild. Das Essen ist üppig, wenn auch nicht ausgezeichnet. Das Handwerk reicht von wirklich handgemacht bis kommerziell produziert mit handgemachter Ästhetik.

Für vollständige Details, siehe den Rathausplatz-Weihnachtsmarkt-Guide.

Bewertung: Kulisse: 5/5 | Handwerk: 3/5 | Essen: 3/5 | Authentizität: 2/5

Schönbrunn-Palast-Weihnachtsmarkt

Lage: Schlosshof Schönbrunn, 1130 Wien (U4 Schönbrunn) Größe: Mittel (60–80 Stände) Gedrängeniveau: Hoch, aber überschaubarer als Rathausplatz Kulisse: Der barocke gelbe Palast als Hintergrund, Konzertsaal, Glühwein Beste für: Die schönste Kulisse in Wien, Paare, Fotografie Schwächen: Höhere Preise als der Durchschnitt; erfordert 15-minütige Anreise vom Zentrum

Der Schönbrunn-Markt gewinnt bei der Kulisse — der beleuchtete Barockpalast aus dem 18. Jahrhundert, der Neptunbrunnen als Mittelpunkt, die Stände in ordentlichen Reihen durch den Palasthof arrangiert. Er hat einen raffinierteren Charakter als der Rathausplatz — besseres Handwerk im Durchschnitt, mehr Fokus auf österreichisches Kunsthandwerk.

Auch bemerkenswert: Live-Klassikkonzerte im Palasthof (für Marktbesucher kostenloser Eintritt) und ein beheiztes Zelt zum Aufwärmen.

Für vollständige Details, siehe den Schönbrunn-Weihnachtsmarkt-Guide.

Bewertung: Kulisse: 5/5 | Handwerk: 4/5 | Essen: 3,5/5 | Authentizität: 3/5

Spittelberg

Lage: Rund um Spittelberggasse, Gutenberggasse, 1070 Wien (U2 Volkstheater, 10 Min. Fußweg) Größe: Klein (30–40 Stände in einem Netzwerk von Gässchen) Gedrängeniveau: Niedriger als die Hauptmärkte, selbst an Wochenenden überschaubar Kulisse: Die Biedermeier-Gässchen aus dem 18. Jahrhundert, Laternen, Lichterketten Beste für: Handwerksqualität, lokale Atmosphäre, Paare die ein ruhigeres Erlebnis suchen, alle die Handgemachtes über Kommerzialisiertes stellen Schwächen: Klein, begrenzte Essensoptionen, erfordert Navigation in den 7. Bezirk

Spittelberg ist der Markt, den Wiener, die auf Qualität achten, konsequent empfehlen. Das Viertel — ein erhaltenes Biedermeier-Wohngebiet mit engen Gässchen und laternenbeleuchteten Straßen — schafft eine gemütliche Atmosphäre, die sich von den offenen Plätzen des Rathausplatzes oder Schönbrunns unterscheidet. Die Stände priorisieren handgemachtes österreichisches Kunsthandwerk: Keramik, Glas, Textilien, Holzarbeiten, Schmuck. Die Qualitätskontrolle scheint strenger als bei den großen Märkten.

Auch: der Punsch in Spittelberg ist spürbar qualitativ besser als bei vielen der Hauptmärkte.

Für vollständige Details, siehe den Spittelberg-Weihnachtsmarkt-Guide.

Bewertung: Kulisse: 4/5 | Handwerk: 5/5 | Essen: 3,5/5 | Authentizität: 5/5

Freyung (Wiener Advent)

Lage: Freyung-Platz, 1010 Wien Größe: Mittel Gedrängeniveau: Moderat — ruhiger als Rathausplatz Kulisse: Barockpaläste, die den Platz umgeben Beste für: Ein traditionelleres Markterlebnis innerhalb der Inneren Stadt

Der Freyung-Markt belegt einen schönen Barockplatz fünf Minuten von der Hofburg entfernt. Traditioneller im Gefühl als der Rathausplatz, mit Fokus auf österreichische Regionalprodukte. Gut für den Kauf österreichischer Spezialitäten (Honig, Schnaps, Regionalkäse). Nicht so spektakulär wie Schönbrunn oder so gemütlich wie Spittelberg, aber die zentrale Lage macht es zu einer einfachen Ergänzung zu jedem Innere-Stadt-Reiseplan.

Am Hof (Altwiener Weihnachtsmarkt)

Lage: Am-Hof-Platz, 1010 Wien Größe: Klein (20–30 Stände) Gedrängeniveau: Ruhiger Kulisse: Einer von Wiens schönsten Barockplätzen, hinterlegt durch das Bürgerliche Zeughaus

Ein wirklich traditioneller Markt mit Fokus auf österreichisches Kunsthandwerk und Regionalprodukte. Weniger kommerziell als der Rathausplatz, intimer. Der Am-Hof-Platz ist architektonisch atemberaubend und unterbesucht. Eine gute Kombination mit dem nahegelegenen Freyung-Markt.

Karlsplatz-Adventmarkt

Lage: Rund um den Karlsplatz, 1040 Wien Größe: Mittel Beste für: Kunst- und designorientiertes Handwerk, die Jugendstil-Otto-Wagner-Pavillon-Kulisse

Der Karlsplatz-Markt betont zeitgenössisches österreichisches Design und Kunsthandwerk neben traditionellen Artikeln. Die Präsenz des Jugendstil-Wagner-Pavillons und der Karlskirche schafft einen anderen architektonischen Hintergrund als die anderen Märkte. Interessanter für Besucher, die zeitgenössisches österreichisches Design statt rein traditioneller Artikel wünschen.

Empfohlene Markt-Reisepläne

Innere-Stadt-Cluster (3–4 Stunden)

  1. Start am Rathausplatz (1 Stunde — das Ausmaß sehen, einen Punsch trinken, durch den Markt gehen)
  2. 10 Minuten östlich zur Freyung gehen (30 Minuten)
  3. Weiter zu Am Hof (15 Minuten)
  4. U2 vom Schottentor zum Volkstheater nehmen und zu Fuß zum Spittelberg gehen (45 Minuten — das Qualitätshandwerk)

Palast + Dorf-Kontrast (1 ganzer Tag)

  1. Morgens in Schönbrunn (U4 Schönbrunn) — Palastrahmen, klassische Musik
  2. Mittagessen in einem Café in der Nähe des Palastes
  3. Nachmittags zurück im Zentrum in Spittelberg — der authentische Viertelsmarkt
  4. Abends am Rathausplatz für Eislaufbahn und Nachtatmosphäre

Geführte Markttouren

Die Wiener Weihnachtsmarkttour deckt mehrere Märkte in einem 2–2,5-stündigen Abend ab, mit einem Führer, der Traditionen erklärt und über die offensichtlichen Touristenoptionen hinausführt.

Die Weihnachtsmarkt-Essen-und-Trinken-Tour konzentriert sich speziell auf die kulinarische Seite — verschiedene Punsch-Varianten probieren, verschiedene Essensstände, und erklärt, was die Angebote der einzelnen Märkte unterscheidet.

Die Weihnachtsmärkte-und-Vintageläden-Tour kombiniert das Markterlebnis mit Wiens Vintage- und Antiquitäteneinkaufskultur — eine gute Option für Besucher, die an beidem interessiert sind.

Ehrliche Tipps

Das Ranking nach Kulisse: Schönbrunn = Rathausplatz (gleichauf). Das Ranking nach Handwerksqualität: Spittelberg > Karlsplatz > Freyung > Schönbrunn > Rathausplatz. Das Ranking nach Gedrängemanagement: Spittelberg > Freyung/Am Hof > Schönbrunn > Rathausplatz.

Den Rathausplatz nicht ausschließlich besuchen. Es ist der Markt, der auf jeder Touristenliste erscheint und die meisten Besucher landen dort. Er ist groß und atmosphärisch, gibt aber ein irreführendes Bild vom Wiener Weihnachtsmarkterlebnis insgesamt. Mindestens einen kleineren Markt hinzufügen.

Abend vs. Nachmittag: Die Märkte sind den ganzen Tag über fotogen, aber sie erwachen nachts zum Leben, wenn die Lichter brennen und die Atmosphäre ihren Höhepunkt erreicht. Um 16 Uhr ankommen, um den Markt im letzten Tageslicht zu sehen und dann die volle Beleuchtung, wenn die Dunkelheit gegen 16:30 Uhr hereinbricht.

Häufig gestellte Fragen zum Wiener Weihnachtsmarkt-Vergleich

Welcher Markt ist für Kinder am geeignetsten?

Rathausplatz — die Eislaufbahn und die Märchenbahn sind speziell für Kinder. Außerdem: alle Märkte haben Kinderpunsch (nicht-alkoholischer heißer Punsch). Schönbrunns offener Hof ist ebenfalls gut für Kinder, mit mehr Platz als das Gassen-basierte Spittelberg.

Gibt es Märkte, die sich auf österreichisches traditionelles Handwerk statt auf Massenartikel konzentrieren?

Ja — Spittelberg hat die strengste Qualitätskuratierung. Am Hof und Freyung betonen ebenfalls österreichische Regionalprodukte. Naschmarkt Advent (wenn aktiv) ist gut für österreichische Lebensmittelspezialitäten.

Wie vergleichen sich die Märkte für das Kaufen von Mitbringseln?

Bestes für handgemachten Schmuck: Spittelberg. Bestes für österreichische Lebensmittel (Schnaps, Honig, Schokolade): Freyung, Am Hof. Bestes für Vielfalt: Rathausplatz. Vermeiden, „traditionell österreichische” Artikel zu kaufen, die auf mehreren Ständen der großen Märkte identisch aussehen — diese sind typischerweise massenproduzierten Importe.

Häufig gestellte Fragen zu Wiens beste Weihnachtsmärkte im Vergleich: Welchen besuchen?

Was ist der Unterschied zwischen den Märkten Rathausplatz und Schönbrunn?

Rathausplatz (Rathaus) ist der größte Markt — 150+ Stände, riesige Eislaufbahn, maximale Tourismusdichte. Schönbrunn ist kleiner, vor dem barocken Palastrahmen, mit mehr Handwerksbetonen und weniger kommerziellem Kettenessen. Schönbrunn gilt allgemein als die schönere Kulisse.

Welcher Wiener Weihnachtsmarkt ist am wenigsten touristisch?

Spittelberg (7. Bezirk) hat den lokalsten, am meisten auf das Viertel bezogenen Charakter — kleiner Maßstab, Kunsthandwerk, Wiener Kundschaft statt internationaler Reisegruppen. Freyung und die Außenbezirksmärkte (Ottakring, Floridsdorf) sind ebenfalls weniger touristisch.

Ist der Am-Hof-Markt einen Besuch wert?

Ja — der Am-Hof-Platz ist einer der schönsten Barockräume Wiens, und der kleine traditionelle Markt dort ist atmosphärisch und weniger überfüllt als der Rathausplatz. Schwerpunkt liegt auf traditionellem Handwerk und die Kulisse ist ausgezeichnet.

Wie viele Weihnachtsmärkte kann ich an einem Tag besuchen?

3–4 sind an einem Nachmittag und Abend realistisch. Rathausplatz + Freyung + Am Hof liegen alle innerhalb von 15 Gehminuten und können als Gruppe erledigt werden. Spittelberg (15 Min. Straßenbahn/Fußweg südwestlich) oder Karlsplatz für eine ausgedehntere Tour hinzufügen.

Hat Wien Weihnachtsmärkte, die nach dem 24. Dezember geöffnet sind?

Ja. Einige Märkte (besonders jene mit Eislaufbahnen wie der Rathausplatz) laufen bis zum 26. Dezember und in den frühen Januar hinein. Der Schönbrunn-Markt läuft typischerweise bis zum 26. oder 27. Dezember. Aktuelle Jahresdaten prüfen, da sie variieren.

Welcher Weihnachtsmarkt hat das beste Essen?

Rathausplatz hat die größte Essenstandsvielfalt nach Volumen. Naschmarkt Advent (wenn aktiv) hat die beste Gesamtqualität für österreichische Spezialitäten. Spittelberg hat die beste Qualität pro Stand. Die meisten Märkte bieten dieselbe Kernkost (Würstchen, Kastanien, Germknödel, Strudel).

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