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Museumsquartier, Vienna and surroundings

Museumsquartier

Wiens Museumsquartier: Leopold Museum für Klimt und Schiele, MUMOK für moderne Kunst, Albertina-Tickets und der berühmte Innenhof. Halbtagsführer.

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Auf einen Blick

Bezirk
7. (Neubau)
Nächste U-Bahn
Museumsquartier (U2) oder Volkstheater (U3)
Fläche
60.000 m² — einer der größten Museumskomplexe Europas
Kostenloser Eintritt
MQ-Innenhof, täglich geöffnet

Wiens Kulturviertel

Das Museumsquartier (MQ) belegt, was die kaiserlichen Hofstallungen waren, 1725 von Fischer von Erlach erbaut und 2001 in einen der größten Museumskomplexe Europas umgebaut. Der zentrale Innenhof — außen von barocker Stallarchitektur und innen von kühnen zeitgenössischen Strukturen flankiert — fungiert als sozialer Mittelpunkt: Außenbestuhlung, Food-Trucks und die berühmten MQ-Enzis (bunte Plastikliegen), die an warmen Abenden mit Wiener Studierenden gefüllt sind.

Von der Seite des 7. Bezirks, Neubaugasse und Mariahilfer Straße, ist das MQ fünf Minuten Fußmarsch von der Ringstraße entfernt. Es liegt in einem Viertel, das für unabhängige Cafés, Vintage-Shops und eine lokalere Atmosphäre als die touristisch konzentrierte Innere Stadt bekannt ist.

Was im Museumsquartier zu finden ist

Leopold Museum — der Kern des MQ für die meisten Kunstbesucher. Die Sammlung konzentriert sich auf Egon Schiele, mit der weltgrößten Schiele-Sammlung, und Gustav Klimt, einschließlich bedeutender Gemälde, die nicht im Belvedere zu finden sind. Das Museum beherbergt auch Otto-Wagner-Architekturzeichnungen, Oskar-Kokoschka-Werke und eine starke Repräsentation des Wiener Expressionismus. Planen Sie 1,5–2 Stunden für die Dauerausstellung ein.

MUMOK (Museum Moderner Kunst) — dunkle Basaltfassade im Kontrast zu Leopold’s weißem Stein. Die Sammlung umfasst Bewegungen des 20. und 21. Jahrhunderts: Pop Art (große Warhol-Bestände), Fluxus, Wiener Aktionismus und zeitgenössische internationale Künstler. Wechselausstellungen rotieren alle paar Monate. Allein die Architektur — sieben Stockwerke spiralförmiger Ausstellungsfläche — ist den Besuch wert.

Kunsthalle Wien — zwei Ausstellungsräume im MQ, die sich auf zeitgenössische Kunst mit sozialer oder politischer Dimension konzentrieren. Der Eintritt ist niedriger als im Leopold oder MUMOK; die Programmgestaltung ist konsequent abenteuerlustig.

ZOOM-Kindermuseum — speziell für Kinder unter 14 Jahren konzipiert, mit interaktiven Ausstellungen. Ausgezeichnet für Familien mit kleinen Kindern, die Schieles Gemälde im Leopold als Herausforderung empfinden.

Architekturzentrum Wien — Architekturmuseum mit einer Dauerausstellung zu österreichischem Bauen von 1960 bis zur Gegenwart und einem Archiv von Architekturzeichnungen.

Albertina und Kunsthistorisches Museum

Zwei bedeutende Museen nahe dem MQ, aber technisch außerhalb davon:

Die Albertina (am Albertinaplatz, im Hofburg-Komplex) beherbergt eine der größten grafischen Kunstsammlungen der Welt plus bedeutende Wechselausstellungen. Albertina-Tickets im Voraus buchen für Blockbuster-Ausstellungen (Monet, Impressionisten, große Retrospektiven sind oft für Morgenzeitslots ausgebucht).

Das Kunsthistorische Museum (KHM), dem Naturhistorischen gegenüber auf dem Maria-Theresien-Platz, ist Wiens wichtigstes Kunstmuseum — Kaiserliche Sammlung vom alten Ägypten bis zu flämischen Meistern. Die Tageseintritts-Karte erlaubt mehrfachen Wiedereintritt und beinhaltet das Münzkabinett und die Ägyptische Sammlung. Planen Sie einen vollen Vormittag ein.

Der MQ-Innenhof

Der MQ-Innenhof ist kostenlos und täglich geöffnet. Im Sommer (Juni–September) bleibt er bis in den späten Abend belebt. Die Fischer-von-Erlach-Barockflügel sehen von innen am besten aus — der Kontrast zwischen dem Stein des 18. Jahrhunderts und den zeitgenössischen Museumsgebäuden von Laurids und Manfred Ortner ist beabsichtigt und beeindruckend.

Die Speisemöglichkeiten im MQ sind besser als in den meisten Museumskomplexen: Das Glacis-Beisl-Restaurant am Gartenrand des MQ (im Museum im Burggarten) ist eine der besten Sommerdining-Optionen Wiens im Freien. Das Café Leopold im Leopold Museum hat ein zuverlässiges Mittagsmenü.

Wie lange bleiben

Ein Museum richtig: mindestens 1,5–2 Stunden. Zwei Museen (Leopold plus MUMOK, oder Albertina plus KHM) füllen mit Mittagessen einen vollen halben Tag. Der MQ-Komplex allein — Innenhof, Kunsthalle und ein großes Museum — füllt einen komfortablen Vormittag.

Für einen kombinierten Ringstraßen- und Museumsquartier-Besuch planen Sie einen vollen Tag: KHM am Morgen, Mittagessen im MQ-Innenhof, Leopold oder MUMOK am Nachmittag.

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