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Mozarthaus Wien: Konzerte und Museum in Mozarts Wiener Wohnung

Mozarthaus Wien: Konzerte und Museum in Mozarts Wiener Wohnung

Vienna: Classical Concert at Mozart's First House

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Was ist das Mozarthaus in Wien und lohnen sich die Konzerte?

Das Mozarthaus Wien ist das einzige erhaltene Apartment, in dem Mozart in der Stadt lebte – er wohnte hier von 1784 bis 1787, in den produktivsten Jahren seiner Wiener Zeit. Das Museum dokumentiert sein Leben in Wien; die benachbarte Konzertstätte veranstaltet klassische Aufführungen. Tickets €30–55; Museumseintritt €12.

Mozart in Wien: Was die meisten Touristen verpassen

Wolfgang Amadeus Mozart war kein Wiener. Er wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren und ist in Wien begraben – genauer gesagt auf dem St.-Marxer-Friedhof im 3. Bezirk, in einem Gemeinschaftsgrab, dessen genaue Lage bis heute unbekannt ist. Zwischen diesen zwei Tatsachen liegt ein Leben außerordentlicher Produktivität, das in seinem letzten Jahrzehnt im Mittelpunkt Wiens stand.

Als Mozart 1781 nach Wien zog und seine Stelle als Hofmusiker bei Erzbischof Colloredo von Salzburg aufgab, setzte er auf Wien als wichtigsten Musikmarkt der Welt. Künstlerisch gewann er diese Wette – Die Hochzeit des Figaro (1786), Don Giovanni (1787) und Die Zauberflöte (1791) wurden alle hier komponiert – und verlor sie finanziell: Er starb mit 35 Jahren in Armut und Schulden.

Das Mozarthaus in der Domgasse 5 ist der Ort, an dem die produktivste Phase dieser Wiener Geschichte sich entfaltete.

Das Mozarthaus: die Wohnung

Mozart und seine Frau Constanze Weber wohnten von 1784 bis 1787 in der Domgasse 5. Dies war die teuerste Wohnung, die sie je gemietet hatten – 460 Gulden pro Jahr, zu einer Zeit, in der ein gelernter Handwerker vielleicht 200 Gulden jährlich verdiente – und sie spiegelt den Höhepunkt von Mozarts Wiener Karriere wider, als seine Klavierakademien gefragt waren und sein Ruf auf dem Höhepunkt stand.

Die Wohnung hatte vier Haupträume plus Nebenräume, im ersten Stockwerk über einem Innenhof gelegen. Die Hochzeit des Figaro wurde hier komponiert. Lorenzo Da Ponte (sein Librettist) besuchte ihn häufig. Die Wohnung war groß genug für Klavierakademien – informelle Konzerte, bei denen Mozart seine eigenen Werke vor Abonnenten aufführte.

Das Gebäude selbst überstand Wiens spätere Entwicklung weitgehend intakt, und die Wohnung wurde 1941 als Museum eröffnet (erweitert und renoviert 2006). Es ist das einzige erhaltene Mozart-Wohnhaus in Wien.

Was im Mozarthaus-Museum zu sehen ist

Das Museum belegt drei Stockwerke:

Stockwerk 1 (die Wohnung selbst): Eine Rekonstruktion davon, wie die Räume zu Mozarts Zeit aussahen, mit Möbeln der Epoche und Dokumentation über das ursprüngliche Layout. Die Rekonstruktion ist wissenschaftlich statt theatralisch – basiert auf Inventaren und visuellen Quellen, nicht auf Spekulation.

Stockwerk 2: Mozart in Wien – die soziale Welt des Wiener Musiklebens im 18. Jahrhundert. Dieses Stockwerk behandelt die Konzertkultur, in der Mozart agierte (die Akademien, die aristokratischen Salons, die öffentlichen Konzerte im Burgtheater), seine Beziehungen zu anderen Komponisten (Haydn, Salieri) und seine Freimaurerei (er war ab 1784 ein aktives und ernsthaftes Freimaurermitglied).

Stockwerk 3: Der breitere Kontext – Mozarts Beziehung zum Wien seiner Zeit, die Geografie und Sozialstruktur der Stadt in den 1780er Jahren und die letzten Jahre (1788–1791), als sich seine finanzielle Lage verschlechterte und er in einer Wohnung in der Rauhensteingasse starb, die nicht mehr existiert.

Das Museum braucht in gemütlichem Tempo 1–1,5 Stunden. Der Audioguide (in manchen Ticketoptionen enthalten) ist detailliert und lohnt sich.

Konzerte im Geburtshaus Mozarts

Wien: Klassisches Konzert in Mozarts erstem Haus

Im Mozarthaus werden klassische Konzerte in der benachbarten Konzertstätte veranstaltet. Das Programm konzentriert sich auf Mozarts Wiener-Zeit-Werke – die Klavierkonzerte, die Streichquartette, Kammermusik und Opernarien aus der Zeit seines Domgasse-Aufenthalts.

Die historische Verbindung fügt eine Bedeutungsebene hinzu, die generische Touristenkonzerte in nicht verbundenen Venues nicht bieten können. Das Streichquartett Nr. 19 (KV 465, Haydn gewidmet und hier 1785 komponiert) in dem Gebäude zu hören, in dem es entstanden ist, ist eine grundlegend andere Erfahrung als es in einem modernen Konzertsaal zu erleben.

Tickets: Ca. €30–55 je nach Platzkategorie Dauer: 60–90 Minuten Programm: Wechselt saisonal; aktuelles Programm bei der Buchung prüfen

Wien: Tickets für das Mozarthaus Wien mit Audioguide

Nur-Museum-Eintritt (€12 Erwachsene) mit Audioguide ist für Besucher erhältlich, die den historischen Kontext ohne Konzertbesuch genießen möchten.

Mozart in Wien: die wesentlichen Fakten für Reisende

Geboren: Salzburg, 27. Januar 1756 (nicht Wien) Ankunft in Wien: 1781, mit 25 Jahren Gelebt in Wien: 1781–1791 (10 Jahre) Hauptwerke in Wien komponiert: Sinfonien 35–41 (einschl. Jupiter), Klavierkonzerte 20–27, Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni, Così fan tutte, Die Zauberflöte, Requiem (unvollendet) Gestorben: Wien, 5. Dezember 1791, mit 35 Jahren Begraben: St.-Marxer-Friedhof, Wien (3. Bezirk) Todesursache: Unbekannt; zeitgenössische Diagnose war „hitziges Frieselfieber”; moderne Analysen schlagen rheumatisches Fieber, Nierenversagen oder andere Ursachen vor

Was Mozart nicht war: Der weißgepuderte, rotberockte Darsteller, den die Promoter vor der Wiener Staatsoper repräsentieren. Dieses Bild vermischt aristokratische Mode des 18. Jahrhunderts mit Mozarts eigenem Stil, der sich auch zu seiner Zeit von der Hofmode unterschied.

In der Nähe: der Stephansdom und die Innere Stadt

Das Mozarthaus liegt 3 Gehminuten vom Stephansdom entfernt. Der Stephansdom-Führer behandelt die Bedeutung der Kathedrale in Mozarts Wiener Leben: Er wurde dort 1782 (mit Constanze Weber) getraut und seine Requiem-Messe wurde 1791 dort gehalten. Der Ringstraßen-Rundgang beginnt 10 Gehminuten vom Mozarthaus entfernt.

Das Burgtheater – wo Die Hochzeit des Figaro am 1. Mai 1786 uraufgeführt wurde – liegt an der Ringstraße, 15 Gehminuten vom Mozarthaus entfernt. Das aktuelle Gebäude stammt aus dem Jahr 1888 (das ursprüngliche Burgtheater, in dem Mozart auftrat, wurde abgerissen), aber die Institution besteht fort.

Ehrliche Einschätzung

Das Mozarthaus ist kleiner und weniger visuell spektakulär als Schönbrunn oder die Hofburg. Das Museum ist wissenschaftlich und detailliert statt theatralisch. Aber für jeden Besucher, dem Mozart jenseits der Souvenirfigur wichtig ist – der in dem Raum stehen möchte, in dem Die Hochzeit des Figaro geschrieben wurde, oder verstehen möchte, was Mozarts Wien wirklich war – ist es eine der ehrlichsten und bedeutungsvollsten Kulturstätten der Stadt.

Die Konzerte sind die richtige Option für Besucher, die musikalisches Erleben mit historischem Fundament wünschen. Das Museum allein ist den Nachmittag wert für jeden, der an der Musikkultur des 18. Jahrhunderts interessiert ist.

Unsere Vergleich Wiener Klassikkonzerte zeigt, wie Mozarthaus-Konzerte in die breitere Wiener Konzertlandschaft passen.

Häufig gestellte Fragen zu Mozarthaus-Konzerten

Hat Mozart in Wien gelebt?

Ja – obwohl Mozart in Salzburg geboren wurde (1756), zog er 1781 nach Wien und lebte dort bis zu seinem Tod 1791. Das Mozarthaus in der Domgasse 5 ist das einzige erhaltene Apartment, in dem er in der Stadt lebte.

Was ist im Mozarthaus-Museum zu sehen?

Drei Stockwerke zu Mozarts Wiener Jahren: sein musikalisches Schaffen, sein soziales Umfeld, die Wiener Musikszene des 18. Jahrhunderts und eine Rekonstruktion des Domgasse-Apartments.

Was verbindet Mozart mit Wien?

Mozart zog mit 25 Jahren nach Wien. In Wien komponierte er seine größten Opern und starb 1791 mit 35 Jahren. Er ist auf dem St.-Marxer-Friedhof im 3. Bezirk begraben.

Wo ist Mozart in Wien begraben?

Mozart wurde auf dem St.-Marxer-Friedhof (3. Bezirk) in einem Gemeinschaftsgrab begraben, dessen genaue Lage unsicher ist. Ein Gedenkmal markiert die ungefähre Stelle.

Sind Mozarthaus-Konzerte besser als andere Wiener Mozart-Konzerte?

Die historische Verbindung ist echt und fügt Bedeutung hinzu – Sie hören Mozart in dem Gebäude aufgeführt, in dem er es komponierte. Die musikalische Qualität hängt vom jeweiligen Ensemble ab.

Kann ich das Mozarthaus ohne Konzertbesuch besuchen?

Ja – Nur-Museum-Tickets sind erhältlich (€12 Erwachsene), täglich geöffnet. Planen Sie 1–1,5 Stunden für das Museum ein.

Häufig gestellte Fragen zu Mozarthaus Wien: Konzerte und Museum in Mozarts Wiener Wohnung

Hat Mozart in Wien gelebt?

Ja – obwohl Mozart in Salzburg geboren wurde (1756), zog er 1781 nach Wien und lebte dort bis zu seinem Tod 1791. Das Mozarthaus in der Domgasse 5 ist das einzige erhaltene seiner Wiener Apartments. Hier komponierte er Die Hochzeit des Figaro.

Was ist im Mozarthaus-Museum zu sehen?

Drei Stockwerke zu Mozarts Wiener Jahren (1781–1791): sein musikalisches Schaffen in Wien, sein soziales Umfeld, die Wiener Musikszene des 18. Jahrhunderts und eine Rekonstruktion des Domgasse-Apartments zu seiner Zeit. Das Museum behandelt auch seinen Tod 1791.

Was verbindet Mozart mit Wien?

Mozart zog mit 25 Jahren nach Wien und verließ seine Stelle als Hofmusiker in Salzburg. In Wien schrieb er seine größten Opern (Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni, Die Zauberflöte), seine letzten Sinfonien und viele Klavierkonzerte. Er starb 1791 in Armut mit 35 Jahren und wurde auf dem Wiener St.-Marxer-Friedhof begraben.

Wo ist Mozart in Wien begraben?

Mozart wurde auf dem St.-Marxer-Friedhof (3. Bezirk) begraben, nicht in Salzburg. Der genaue Ort seines Grabes ist unsicher – er erhielt ein Gemeinschaftsgrab, was für seinen sozialen Status damals üblich war. Ein Gedenkmal markiert die ungefähre Stelle.

Sind Mozarthaus-Konzerte besser als andere Wiener Mozart-Konzerte?

Die historische Verbindung ist echt und gibt dem Erlebnis mehr Bedeutung – Sie hören Mozart in dem Gebäude, in dem er es komponierte. Die musikalische Qualität hängt vom jeweiligen Ensemble ab. Zu vergleichbaren Preisen sind die Konzerte hier historisch sinnvoller als generische Touristenkonzerte.

Kann ich das Mozarthaus ohne Konzertbesuch besuchen?

Ja – Nur-Museum-Tickets sind erhältlich (€12 Erwachsene). Das Museum ist täglich geöffnet und ein lohnenswerter Besuch von 1–1,5 Stunden für alle, die Mozart jenseits des touristischen Klischees kennenlernen wollen.

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