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Albertina Museum Wien: Was zu sehen ist und ehrliche Tipps

Albertina Museum Wien: Was zu sehen ist und ehrliche Tipps

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Was ist die Albertina in Wien und lohnt sich ein Besuch?

Die Albertina besitzt die weltgrößte Grafiksammlung — 65.000 Zeichnungen und fast eine Million Drucke — darunter Dürers Feldhase, Michelangelo-Zeichnungen und die weltgrößte Klimt-Zeichnungssammlung. Sie besitzt auch eine Dauerausstellung impressionistischer und moderner Malerei (Monet, Picasso, Chagall) und Blockbuster-Wechselausstellungen. 2–3 Stunden einplanen; Tickets 17–20 €.

Was die Albertina tatsächlich ist

Die Albertina hat eine doppelte Identität, die Erstbesucher verwirrt. Sie ist gleichzeitig die weltgrößte Zeichnungs- und Grafiksammlung (65.000 Zeichnungen, fast eine Million Drucke, Werke von Dürer, Michelangelo, Raffael, Rembrandt, Klimt, Schiele) und ein bedeutendes Kunstmuseum mit wichtigen impressionistischen und postimpressionistischen Gemälden. Das Verständnis dieser Dualität hilft zu entscheiden, was besichtigt werden soll.

Die Sammlung wurde im 18. Jahrhundert von Herzog Albert von Sachsen-Teschen gegründet und wuchs durch Ankäufe nachfolgender habsburgischer Eigentümer. Das Gebäude in der Augustinerstraße 1 ist teils die Augustinische Hofbastei (eine mittelalterliche Befestigungsanlage) und teils ein klassizistischer Palast, der Ende des 18. Jahrhunderts hinzugefügt wurde.

Was vor dem Besuch zu wissen ist

Adresse: Augustinerstraße 1, 1010 Wien — neben der Hofburg, dem Albertinaplatz zugewandt Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag 10–18 Uhr; Mittwoch 10–21 Uhr. Montag geschlossen. Eintritt: 17–20 € je nach aktueller Ausstellung; unter 19 Jahren kostenlos Anreise: U1/U2/U4 bis Karlsplatz (7 Gehminuten); U1/U3 bis Stephansplatz (5 Gehminuten)

Die Batliner-Sammlung: impressionistische und moderne Malerei

Die Dauerausstellung der Albertina — die Sammlung Batliner — füllt das erste Stockwerk des Palastes und ist der unmittelbar zugänglichste Teil des Museums. Die Sammlung verläuft chronologisch vom französischen Impressionismus (Monets Seerosen, mehrere Renoir-Gemälde) über den Postimpressionismus (Cézanne, Van Gogh) zum Expressionismus (Kirchner, Nolde) und in die Mitte des 20. Jahrhunderts (Picasso, Chagall, Miró, Rothko).

Die Monet-Seerosengemälde sind das Herzstück: drei großformatige Werke von 1914–1917, die die weiteste Entwicklung seiner Gartenserie darstellen. Im Original unterscheiden sie sich von den bekannteren Versionen im Musée de l’Orangerie in Paris — der Pinselstrich ist noch aufgelöster, die Farbe gesättigter.

Die Picasso-Werke erstrecken sich über verschiedene Perioden und Stile. Die Chagall-Gemälde gehören zu den beliebtesten in der Sammlung — die schwebenden Figuren und gesättigten Farben wirken gut in einem Umfeld, in dem viele Besucher ohne spezifisches Vorwissen ankommen.

Die Batliner-Sammlung beansprucht für einen gründlichen Besuch ca. 1,5 Stunden.

Die Grafiksammlung: Zeichnungen und Drucke

Die Kernsammlung der Albertina — die Zeichnungen und Drucke — wird nicht in Dauerausstellungsgalerien im konventionellen Sinne gezeigt. Papierarbeiten sind extrem lichtempfindlich und können nicht dauerhaft unter Museumsbedingungen gezeigt werden. Stattdessen rotiert die Albertina Werke durch thematische und monografische Ausstellungen aus der Sammlung und hält bestimmte Werke in Studienzimmern für Wissenschaftler.

Das Ergebnis für allgemeine Besucher ist, dass die berühmten Werke der Sammlung — Dürers Feldhase, die Michelangelo-Zeichnungen, die Klimt-Studien — während eines Besuchs möglicherweise nicht ausgestellt sind. Die Museumswebsite für das aktuelle Ausstellungsprogramm prüfen.

Dürers Feldhase (1502): Diese Aquarellstudie eines sitzenden Hasen in außergewöhnlicher Beobachtungsdetail wird regelmäßig in einer eigenen Präsentation gezeigt. Wenn es zu sehen ist, ist es das meistbesuchte Einzelwerk in der Albertina. Das Detailniveau — einzelne Haare, die Spiegelung im Auge — erfordert genaues Hinschauen, um es vollständig zu würdigen.

Die Klimt-Zeichnungen: Die weltgrößte Sammlung von Klimt-Papierarbeiten, einschließlich Vorzeichnungen für seine Hauptgemälde (Der Kuss, Judith, die Universitätsgemälde), Aktstudien und fertiggestellter Zeichnungen als eigenständige Werke. Diese werden in rotierenden thematischen Ausstellungen aus der Sammlung gezeigt.

Schiele-Zeichnungen: Bedeutende Bestände von Schiele’s charakteristischsten Werken — die kantigen Selbstporträts, die inszenierten Figuren — die die Schiele-Gemälde im Oberen Belvedere und im Leopold Museum ergänzen.

Wechselausstellungen

Die Albertina veranstaltet zwei bis vier große Wechselausstellungen pro Jahr — typischerweise monografische Schauen bedeutender Künstler des 20. Jahrhunderts (Picasso, Monet, Expressionisten, Zeitgenossen), die beträchtliche Besucherzahlen anziehen. Diese Ausstellungen sind tendenziell der belebteste Teil des Museums; Tickets online buchen an Tagen, wenn eine große Schau läuft.

Aktuelle Ausstellungen sind auf der Albertina-Website aufgeführt. Wechselausstellungstickets sind oft separat von oder zusätzlich zum Dauersausstellungseintritt.

Tickets und Buchung

Tickets für die Albertina-Ausstellungen

Online-Buchung vermeidet die Ticket-Schlange, die bei großen Wechselausstellungen lang sein kann.

Mittwochabend: Die Albertina bleibt mittwochs bis 21 Uhr geöffnet mit deutlich reduzierten Besucherzahlen nach 18 Uhr. Dies ist die ruhigste Zeit für den Besuch der Batliner-Sammlung.

Das Albertina-Gebäude und die Terrasse

Die öffentliche Terrasse der Albertina (Ehrenrampe, die Zeremonirampe zum Albertinaplatz) bietet eine der besseren Stadtaussichten im zentralen Wien: die Staatsoper gegenüber, der Burggarten rechts, die Ringstraße darunter. Die große Außenskulptur von Erwin Wurm (Fat House oder ähnliche rotierende Installation) auf der Terrasse ist typischerweise markant.

Die Geschichte des Gebäudes als Habsburger Palast ist in den Prunkräumen im ersten Stockwerk sichtbar, die als Teil des Museumsbesuchs offen sind — aufwändige neuklassizistische Interieurs aus dem frühen 19. Jahrhundert, darunter die von Erzherzog Karl genutzten Räume.

Kombination mit nahegelegenen Stätten

Direkt angrenzend: Die Augustinerkirche, buchstäblich nebenan, ist der Ort, an dem Habsburger Herzen ab 1654 in Silberurnen aufbewahrt wurden. Der Eintritt ist kostenlos und dauert 15 Minuten. Der Hauptbesucher-Eingang der Hofburg (Sisi Museum, Kaiserappartements) ist 3 Gehminuten vom Albertina-Eingang entfernt.

Gleicher Tag: Die Albertina und das Belvedere sind beide an einem Tag schaffbar — Albertina am Morgen, Belvedere am Nachmittag — aber die Kombination ist lang (5–6 Stunden Museumszeit). Der 3-Tage-Wien-Reiseplan verteilt sie auf separate Tage.

Klimt-Pfad: Für Klimt-Enthusiasten bilden die Albertina-Zeichnungen + die Belvedere-Gemälde + das KHM-Treppenhaus (früher Klimt) + das Secessionistengebäude (Beethoven-Fries) den vollständigen Wiener Klimt-Reiseplan. Der Klimt-Pfad-Guide kartiert die gesamte Route.

Häufig gestellte Fragen zur Albertina

Was ist das berühmteste Werk in der Albertina?

Albrecht Dürers Feldhase (1502) — ein Aquarell in außergewöhnlichem Detail — ist das berühmteste Einzelwerk, aufgrund der Lichtempfindlichkeit periodisch gezeigt.

Hat die Albertina Klimt-Gemälde?

Die Albertina besitzt die weltgrößte Sammlung von Klimt-Zeichnungen. Für Klimt-Ölgemälde ist das Obere Belvedere die primäre Wiener Institution.

Was ist der Unterschied zwischen der Albertina und der Albertina Modern?

Die Haupt-Albertina besitzt Altmeisterzeichnungen, impressionistische Malerei und große Wechselausstellungen. Die Albertina Modern am Karlsplatz konzentriert sich auf Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Separate Museen, separate Tickets.

Wo befindet sich die Albertina in Wien?

Augustinerstraße 1, neben der Hofburg — 5 Gehminuten vom Stephansdom, dem Albertinaplatz zugewandt.

Ist die Albertina im Vienna PASS enthalten?

Ja — der Vienna PASS schließt die Albertina und die Albertina Modern ein.

Wann schließt die Albertina?

Montag geschlossen. Dienstag–Sonntag 10–18 Uhr geöffnet; Mittwoch bis 21 Uhr.

Häufig gestellte Fragen zu Albertina Museum Wien: Was zu sehen ist und ehrliche Tipps

Was ist das berühmteste Werk in der Albertina?

Albrecht Dürers Feldhase (1502) — eine Aquarellstudie eines Hasen in außergewöhnlichem Detail — ist das berühmteste Einzelwerk der Albertina und eines der gefeiertsten Zeichnungen in der europäischen Kunstgeschichte. Es wird aufgrund der Lichtempfindlichkeit im Wechsel gezeigt.

Hat die Albertina Klimt-Gemälde?

Die Albertina besitzt die weltgrößte Sammlung von Klimt-Zeichnungen — Vorzeichnungen, Aktstudien und Papierarbeiten. Für Klimt-Gemälde (Öl auf Leinwand) ist das Obere Belvedere die primäre Wiener Institution. Die Albertina Modern am Karlsplatz hat auch etwas Klimt-Material.

Was ist der Unterschied zwischen der Albertina und der Albertina Modern?

Die Haupt-Albertina (Augustinerstraße 1) besitzt Altmeisterzeichnungen, impressionistische Malerei und große Wechselausstellungen. Die Albertina Modern am Karlsplatz konzentriert sich auf moderne und zeitgenössische Kunst von 1900 bis heute. Separate Museen mit separaten Tickets.

Wo befindet sich die Albertina in Wien?

Die Haupt-Albertina befindet sich in der Augustinerstraße 1, unmittelbar neben der Hofburg und 5 Gehminuten vom Stephansdom entfernt. Sie blickt auf den Burggarten und die Mozartstatue. Der Eingang befindet sich über die Rampe vom Albertinaplatz.

Ist die Albertina im Vienna PASS enthalten?

Der Vienna PASS schließt die Albertina und die Albertina Modern ein. Aktuelle Pass-Bedingungen prüfen, da die Inhalte sich ändern.

Wann schließt die Albertina?

Montag geschlossen. Dienstag–Sonntag 10–18 Uhr geöffnet; Mittwoch bis 21 Uhr. Bei großen Wechselausstellungen auf verlängerte Öffnungszeiten prüfen.

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